Kryptowährungen

Die letzten Tage sind der Grund, wieso ich nur so einen geringen Kryptowährungsanteil verfüge. Ein Blick heute Morgen auf coinmarketcap.com offenbarte mir, dass der Bitcoin vom ATH um 25% innerhalb kurzer Zeit gefallen ist. Auch wenn die Währungen enormes Potenzial aufweisen, so ist doch die Historie relativ kurz.

 

Auf dem technischen Background von Kryptowährungen, fühle ich mich nicht so versiert, um solche Überschriften zu beurteilen. 

Ich weiß beim besten Willen nicht, wie die Zukunft von Bitcoin bzw. Kryptowährungen verlaufen wird. Lediglich vorstellen kann ich mir die Zukunft. Dies reicht aber nicht dafür, den Währungen einen hohen Anteil am Portfolio beizumessen.

 

Gold ist wie der Bitcoin endlich. Auch wenn nun doch mehr Gold in der Erdkruste vorhanden ist, wie bereits vermutet wird, so muss dies erstmals gefördert werden. Die Zukunft der Goldförderung, kann ich mir noch in etwa vorstellen. Maschinen wurden in der Menschheitsgeschichte zwar weiterentwickelt, jedoch relativ konstant. Wie es jedoch mit "Quantencomputern" und dem knacken von Bitcoin aussieht, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Technisch versierte Menschen werden nun vielleicht Argumente dagegen einbringen, aber es geht mir hier nicht einzig und allein um diese Überschrift. Es geht mir viel mehr darum, dass ich solche Dinge in Bezug auf Kryptowährungen einfach nicht einschätzen kann und deshalb einfach nur einen geringen Anteil an den Währungen verkrafte. Ich muss nicht der Masse hinterherlaufen. Auch wenn Bitcoin auf 10.000 oder gar auf 100.000€ steigt, werde ich es nicht bereuen, nicht mehr investiert zu haben.

 

Während man beim Bitcoin von einem deutlichen Kurssturz sprechen kann, wurde mein Portfolio lediglich 0,2168% in Mitleidenschaft gezogen. So etwas bringt einen nicht aus der Ruhe.


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Nachkauf - Kryptowährungen

Heute kaufte ich nochmals Bitcoins, Litecoins und Ethereum. Ob ich nun zu einem guten oder schlechten Kurs gekauft habe, wird die Zeit zeigen. Meine momentane Aufteilung ist 34,7% Bitcoins, 33,5% Litecoins und 31,8% Ethereum. Insgesamt habe ich nun einen Kryptowährungsanteil von 1,7% im Portfolio.

Kryptowährungen polarisieren. Entweder ist man diesen Währungen gegenüber positiv oder negativ gestimmt. Ich kenne nahezu niemanden, dem der Begriff Bitcoins geläufig ist, der keine Partei ergriffen hat. Ich zählte bis vor kurzem noch zu der Gruppe, die sich gegen Kryptowährungen ausgesprochen hat. Normalerweise beschäftige ich mich nur mit Anlageklassen, die sich langfristig bewährt haben. Und mit langfristig meine ich wirklich langfristig. Doch bei Kryptowährungen machte ich eine Ausnahme und las mich ein. Das Potenzial dieser Währungen ist enorm. Doch genau so groß wie das Potenzial, ist auch das Risiko. Deshalb sollten nur dann Kryptowährungen gekauft werden, wenn ein Totalverlust akzeptiert werden kann.

 

Aktuell überschlagen sich die schlechten Nachrichten in den Medien über Kryptowährungen. Trotzdem oder gerade deshalb, kaufe ich Kryptowährungen. Hier gehe ich Frei nach dem Motto "Kaufen, wenn die Kanonen donnern". Selbst wenn der Wert der Währungen auf null fällt, wäre es bei einem Anteil von 1,7% im Portfolio zu verkraften.

 

Ich möchte keinen dazu animieren Kryptowährungen zu kaufen, gerade weil die Risiken extrem hoch sind. Schon eher möchte ich dazu animieren, dass sich mehr Menschen mit dieser Technologie auseinandersetzen. Wenn das Potenzial nicht genutzt wird, ist auch die beste Technologie zum Scheitern verurteilt.

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Tulpenmanie und Bitcoins bzw. Kryptowährungen

Tulpenmanie und Bitcoins bzw. Kryptowährungen. Dieser Vergleich kommt in den Medien und den Social Media immer öfters auf.

 

Bei der Tulpenmanie handelte es sich um eine Tulpenliebhaberei in den Niederlanden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Tulpenmanie gilt als die erste gut dokumentierte Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte. Damals stiegen die Preise der Tulpen immer weiter an, bevor diese abrupt abstürzten und für viele beteiligte den Ruin bedeutete. Ist so etwas auch bei den Kryptowährungen zu erwarten?

 

Sollte das Vertrauen an den Kryptowährungen schwinden, dann ist ein Preisverfall vorprogrammiert. Eine Währung steht und fällt mit dem Vertrauen in diese. Gerne wird davon geredet, dass der Bitcoin gegenüber traditionellen Währungen aufwertet. Genauso gut könnte man davon sprechen, dass die etablierten Fiatwährungen gegenüber Bitcoin immer weiter abwerten und das Vertrauen in diese schwindet. Bitcoins und andere Altcoins bieten einen echten Mehrwert, da die Transaktionskosten niedrig, die Durchführbarkeit von Kleinstbeträgen möglich und Transaktionen keine Ländergrenzen gesetzt sind. Daraus können wiederum etliche neue disruptive Geschäftsmodelle entstehen.

 

Ein weiterer Faktor sind die sunk coasts. Viele Unternehmen und Staaten weltweit haben bereits hohe finanzielle Mittel in die Erforschung, Einführung und Umsetzbarkeit in Kryptowährungen versenkt. Sollten sich Kryptowährungen nun nicht durchsetzen, so wäre alles umsonst gewesen. Somit ist die Erwartungshaltung, dass sich zumindest eine der Währungen durchsetzt groß. Bitcoin, als die älteste und meist erforschte Währung, hat hier gute Chancen. Wenn z.B. Bitcoins eine kritische Maße in der Bevölkerung erreicht und der Staat kein Verbot der Währung ausspricht, dann wird sich diese etablieren. Sollte aber der Staat eine Gefahr für die Wirtschaftsordnung erwarten, dann könnte dieser ein Verbot aussprechen.

 

Fazit: Kryptowährungen bieten einen echten Mehrwert. Das Vertrauen in diese Währungen wird unweigerlich dazu führen, ob sich diese durchsetzen oder in die Geschichte einer Spekulationsblase eingehen. Alles auf eine Karte zu setzen und Kryptowährungen im Portfolio überbewerten, halte ich für riskant. Man darf nicht vergessen, dass es sich lediglich um eine Währung handelt und nicht um Unternehmen, die zur Wertschöpfung beitragen.

 

Wer mehr über Kryptowährungen erfahren will:

 

Das Buch von Elfriede Sixt ist fachkundig / sachlich geschrieben und weniger euphorisch wie manch andere Bücher dieses Themas.

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Erhöhung des Kryptowährungsanteils

Trotz der Meldung, dass China Krypto-Börsengänge verbietet, habe ich heute meinen Anteil erhöht. Ich versuche diesen Umstand nicht zu überbewerten und bin nach wie vor der Auffassung, dass Kryptowährungen enormes Potenzial haben. Wie ich bereits erwähnt habe, muss man aber beim Kauf solcher Währungen auch davon ausgehen, dass der Wert auf null fallen kann.

 

Der Anteil der Kryptowährungen beträgt nun 1,29%.

 

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Kryptowährungen

Nachdem ich mich nun mehr mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt habe, hat sich meine Meinung, dass hier enormes Potenzial vorherrscht, gefestigt. Jedoch dürfen die Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, sollte sich im Klaren sein, dass der Wert auch auf null fallen kann. Da meine Devise Diversifikation lautet, habe ich gleich mehrere Kryptowährungen gekauft. Der Anteil ist verschwinden gering und beträgt aktuell 0,3%.

Gedanken der letzten Tage

In den letzten Tagen machte ich mir nochmals Gedanken zu meiner letzten Entscheidung. Mittlerweile notiert das Shiller Price-Earnings-Ratio wieder unter 30. Auch wenn ich nach wie vor überzeugt bin, dass der Markt irrational handelt, so muss ich mir aber auch eingestehen, dass dieser Zustand langfristig anhalten kann. Wenn die Gewinne der Unternehmen steigen, sinkt das Shiller Price-Earnings-Ratio, ohne das die Kurse fallen müssen. Wenn dieses Szenario eintritt, dass weder Kursgewinne noch Kursverluste über die kommenden Jahre zu erwarten sind, so entgehen einem jedoch die ausgeschütteten Gewinne (Dividenden) der Unternehmen. Bisher kümmert sich die Politik lediglich um die Symptome einer schlechten Wirtschaft, ohne die wirklichen Ursachen zu bekämpfen. Auch dieser Zustand kann noch sehr lange anhalten. Deshalb entschloss ich mich auch weiterhin nach meiner Asset-Allokation zu investieren. Mit einer Aktienquote von 70%, einer Goldquote von 20% und einer Cashquote von 10% fühle ich mich einfach abgesichert. Deshalb stand in den letzten Tagen ein Kauf aus der Region Amerika an. Meine Entscheidung fiel auf Starbucks. Hierzu muss ich vermutlich nicht viel sagen.

 

Ferner habe ich versucht mich in den „Hype“ Blockchains und Kryptowährungen einzulesen. Getreu dem Motto der 80-20-Regel (Pareto-Prinzip). Blockchain hat das Potenzial bestehende Geschäftsmodelle zu verdrängen und somit einen disruptiven Charakter. Die Frage ist nur, welche Kryptowährung/en wird/werden sich durchsetzen und sich am Schluss etablieren und befinden wir uns in einem Hype, welcher die Kurse in unvorstellbare Höhen treibt?

 

Damals zur Dotcom-Blase sind die Kurse immer weiter gestiegen und erreichten Kurs-Gewinn-Verhältnisse von weit über 70. Dies bedeutet, dass die Unternehmen 70 Jahre brauchten um das eingesetzte Kapital in Form von Gewinnen zu erwirtschaften. Wie jedoch ist eine solche Übertreibung im aktuellen Kryptowährungshype zu identifizieren bzw. befinden wir uns in einer Übertreibung? Ich denke diese Frage kann keiner beantworten. Sollte sich eine dieser Kryptowährungen durchsetzen und ist die Anzahl begrenzt, können die Kurse auch weiterhin steigen. Angebot und Nachfrage machen den Preis. Wenn dann nun immer mehr Menschen die neue Währung haben wollen, wird der Preis immer weiter steigen. Nur wer kann heute schon sagen, welche dieser Währungen sich etabliert bzw. ob sich Blockchain überhaupt durchsetzen wird. Im Hype Cycle von Gartner befindet sich Blockchain auf dem Weg zum "trough of disillusionment (Google Übersetzer: Trog der Enttäuschung)". Trotzdem bin ich der Ansicht, dass man dieses Thema nicht verschlafen darf.