Änderung meiner Allokation

 

Bisher verfolgte ich die Allokation 70% Aktien, 15% Gold und 15% Cash. Dies Verteilung schließt meine Investition in Kryptowährungen aus. Dies deshalb, da ich eine andere Anlagephilosophie beim Anteil der Kryptowährungen verfolge. Ab sofort werde ich mein Portfolio etwas anders ausrichten und zwar 75% Aktien, 15% Gold und nur 10% Cash. Viele werden jetzt vermutlich den Kopf schütteln. Gerade jetzt wo der Aktienmarkt auf Rekordkurs ist und viele Anleger auf eine Korrektur warten, möchte ich meinen Aktienanteil erhöhen.

 

Für mich kommen zukünftig nur zwei Alternativen in Betracht. Zum einen das Zentralbankgeld landet endlich in der Realwirtschaft und führt zu einer starken Inflation. Dies wiederum rechtfertigt die aktuelle Marktbewertung. Zum anderen landet das Geld nicht in der Realwirtschaft und führt zu wilden Spekulationen, welche zukünftig zu Kreditausfällen führen wird. Hier wird der Staat vermutlich durch Steuergelder das System vor dem zusammenbrechen schützen müssen. Dies entweder durch direkte oder indirekte Enteignung. Bei beiden Szenarien macht es aus meiner Sicht keinen Sinn viel Cash zu halten.

 

Vielleicht irre ich mich und es kommt völlig anders. Jeder sollte sich seine eigenen Gedanken machen.

 

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Besteuerung von Kryptowährungen

In den letzten Tagen machte ich die Steuerberechnung für 2017 für die Kryptowährungen.

 

Wie die Gesetzeslage ist, könnt Ihr hier nachlesen: https://www.finanzgefluester.de/besteuerung-von-kryptowaehrungen/

 

Bei einer Haltedauer kürzer eines Jahres unterliegen Veräußerungsgewinne der Einkommensteuer. Der Tausch von einer Kryptowährung in eine andere innerhalb eines Jahres kommt einem Verkauf gleich. Das heißt, ich musste prüfen welche Stückelung ich zu welchem Preis angeschafft hatte und zu welchem Preis ich welche Stückelung getauscht habe. Dies kann z.B. zweieinhalb Anschaffungen und nur einen Tausch betreffen. Vor allem habe ich beim Tausch nicht den Eurokurs, sondern nur den Bitcoinkurs. Den Euro/Bitcoin-Kurs muss ich dann selber nachprüfen und den Tausch in Euro beziffern. Alles in allem ein riesen Umstand.

 

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Kryptotrader ihre Veräußerungsgewinne besteuern lassen. Selbst bei meinen wenigen Transaktionen, hatte ich einiges zu tun. Da ich aber der Meinung bin, dass durch die Digitalisierung sowieso alles irgendwann heraus kommt, habe ich mich entschieden ehrlich zu bleiben. Dies kann ich allen nur wärmstens empfehlen. Wer hätte vor 10-20 Jahren gedacht, dass der Staat heute Steuersünder CD´s aufkauft oder dass das Bankengeheimnis immer weiter aufgeweicht wird.

 

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