Warum ich Staatsanleihen der russischen Föderation kaufe

Obwohl Ratingagenturen den Ausblick Russlands schlecht bewerten und dem Land eine schlechte Bonität zusprechen, kaufe ich trotzdem russische Staatsanleihen. Gleich vorweg, ich halte absolut nichts von Ratingagenturen. Diese haben in der Vergangenheit oftmals bewiesen, dass sie nicht Objektiv bewerten. Immer wieder wurden die Ratings durch Interessen geleitet. Aber wieso kaufe ich russische Anleihen?

 

Hier gibt es gleich mehrere Gründe:

  • Die Staatsverschuldung: Die Staatsverschuldung Russlands ist viel geringer, wie der der westlichen Länder. Deshalb stufe ich die Ausfallwahrscheinlichkeit gering ein.
  • Zuverlässigkeit Russlands: Russland ist und war schon immer ein zuverlässiger Handelspartner. Trotz Sanktionen und schlechtem Image, zweifelt die Mehrheit der Deutschen nicht daran,  dass das Land seine Verpflichtungen als Energielieferant erfüllen wird.
  • Der Staatsbankrott: Am 17. August 1998 rief Russland den Staatsbankrott aus. Die Rückzahlung von Auslandskrediten wurde für 90 Tage ausgesetzt. Dies war für die Russen eine nationale Katastrophe, aus der Sie lernten. Heute steht Russland mit seinen hohen Devisenreserven deutlich besser da. Damals sorgte der Verfall des Ölpreises dafür, dass der Rubel an Wert verlor. Dies wiederholte sich die letzten Jahre abermals. Es wurde aber vergessen, dass Russland seine Wirtschaft diversifiziert hat. Die Abhängigkeit von Öl ist zwar noch da, aber nicht mehr in dem Ausmaß von damals. 1998 kam es zu einem Staatsbankrott in Form von einem Liquiditätsengpass. Sollte sich ein Engpass in der Liquidität wiederholen, könnte ich damit leben. Ein Zahlungsausfall und ein darauf folgender Schuldenschnitt erachte ich als sehr unwahrscheinlich.
  • Die Bodenschätze: Russland hat vor allem in den unendlichen Weiten Sibiriens wertvolle Bodenschätze wie Erdöl, Nickel, Zinn, Kohle, Eisen, Bauxit und Kupfer. Die Fähigkeiten, Kompetenzen und die Technik, diese Rohstoffe zu fördern hat Russland.
  • Die Politik: Politische Börsen haben kurze Beine. Für mich stellt Russland keine Bedrohung dar. Hier werden mir viele wiedersprechen, aber ich habe hier eine andere Meinung.
  • Börsenweisheit: Keine Währung dauert ewig, selbst das beste Geld wird schäbig; der Rubel nur ist auserkoren, schäbig ist er schon geboren. Zitat: André Kostolany

Der Haken:  Wechselkursrisiken, aber...

  • beim Kauf empfand ich den Wechselkurs als Attraktiv und sehe weiteres Aufstiegspotenzial
  • beim Kauf war der Anleihenkurs 93,37% und der Rubelkurs 64,38 Rubel. Sollte sich der Kurs nicht verändern, beträgt die Rendite bei einer Haltedauer bis zum Laufzeitende (2028) 8,2%.
  • verändert sich der Wechselkurs ungünstig, habe ich bei einem Kupon von 7,05% noch etwas Spielraum bis meine Rendite negativ ausfällt.
  • ich sehe eine positive Zukunft für Russland und deshalb auch einen stabilen oder steigenden Rubel.

Wer immer, wie der Durchschnitt investiert, erhält auch nur eine durchschnittliche Rendite.

 

Aus allen hier aufgeführten Gründen, bin ich zuversichtlich die richtige Entscheidung bezüglich der Investition getroffen zu haben. Sollte ich daneben liegen, wäre der Schaden durch einen Vermögensanteil von 4,5% zu verkraften.

 

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Cash ist King. Nicht für mich!

Wieso ich nichts von einer Cashquote halte? Da ich 20% meines Vermögens in Gold investiere, fühle ich mich für nahezu alle Untergangszenarien gewappnet. Ob Bankenrun, Hyperinflation, Zusammenbruch der Europäischen Union, wachsender Protektionismus oder eine Währungsunion, ich fühle mich abgesichert. Peter Lynch sagte einst „Niemand kann die Zinsen, die künftige Entwicklung der Wirtschaft oder die Börsen voraussagen. Verwirf all diese Voraussagen und konzentriere dich darauf, was jetzt gerade mit den Firmen geschieht, in denen dein Geld steckt“. Obwohl eigentlich alle Zeichen auf eine Übertreibung am Markt hindeuten, halte ich einfach an meine Strategie fest. Meine Strategie ist einfach eine Allokation, die ich für erfolgsversprechend halte. Dies erspart mir viele schlaflose Nächte, in denen ich grübelnd im Bett liege und überlege wie ich mein Geld investieren möchte. Außerdem verliert Cash durch die Inflation an Kaufkraft und wirft auch keine Erträge ab. Gold hingegen wirft zwar keine Erträge ab, ist aber über lange Zeiträume inflationsbeständig und kann somit zur Diversifikation beitragen. Deshalb sage ich, Gold ist King.

 

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Buchvorstellung: Irrationaler Überschwang

Buchrückseite:

"Dieses Mal ist alles anders" - für Robert Shiller ein Alarmsignal. Anhand seiner Theorie des irrationalen Überschwangs hat der Wirtschafts-Nobelpreisträger bereits das Platzen der Dotcom-Blase und der Subprime-Blase prophezeit. Nun sieht er abermals gleich mehrere Blasen, die immer bedrohlicher anwachsen und die Wirtschaft und die Individuen gefährden. Er sieht Medien, die unreflektiert berichten, und Politiker, die nicht die nötigen Schritte ergreifen.

 

Was droht dieses Mal? Was kann noch getan werde? Wie sollte man sich als Anleger verhalten? Auf diese Fragen sucht und findet Shiller Antworten.

 

Eigene Worte zum Buch:

Ein wirklich sehr gutes Buch. Ich bekenne mich als großer Fan von Robert J. Shiller. Er zeigt in seinem Buch "irrationaler Überschwang", dass am Markt ständig Irrationalität herrscht.

 

Fazit: Empfehlenswert (Pflichtlektüre)

 

Preis: 29,99€ (ist das Geld wirklich Wert)

 



Buchvorstellung: 2052. Der neue Bericht an den Club of Rome: Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre

Buchbeschreibung:

1972 erschütterte ein Buch den Fortschrittsglauben der Welt: der Bericht 'Die Grenzen des Wachstums' an den Club of Rome. Vierzig Jahre später holt die renommierte Denkfabrik erneut zu einem großen Wurf aus. Pünktlich zum Jubiläum wiederum einen Blick in die Zukunft zu wagen, noch dazu mit einem der Autoren des legendären Reports von einst, war ein medienwirksamer Schachzug. Jorgen Randers’ Szenario ist 'Pflichtlektüre' (WeltTrends) und eine 'Herausforderung und Inspiration für alle, denen die Zukunft unseres Planeten wirklich am Herzen liegt' (Gro Harlem Brundtland).

 

 

Eigene Worte zum Buch:

Es ist interessant zu wissen, wie Menschen mit speziellen Fachwissen die Zukunft deuten und dies zu Papier bringen. Beim Lesen kam es mir so vor, dass bereits gesagtes, sich ab und an wiederholt hat.

 

Fazit: bedingt empfehlenswert (Die 448 könnten um ein Drittel gekürzt werden)

 

Preis: 16,95€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Endspiel: Wie Sie die Kernschmelze des Finanzsystems sicher überstehen

Buchbeschreibung:

Die Finanz-, Euro- und Wirtschaftskrise ist noch längst nicht ausgestanden, auch wenn die Medien, Politiker und Notenbanker Sie das glauben machen wollen. Ein fataler Trugschluss. Die offiziellen Zahlen der großen Volkswirtschaften wie der USA, Japan und des Euroraums sind hemmungslos frisiert, die Staatsverschuldung ist weit größer als angegeben und die Inflation liegt weit höher, als es die offizielle Statistik verbreitet. Die zunehmend angespannte Lage in China und die Unruhen in Europa sind aber nur der Auftakt für viel dramatischere Ereignisse: das Endspiel um die globalen Vermögenswerte. Die meisten werden in der unausweichlichen finanziellen Kernschmelze alles verlieren. Nur die wenigsten werden sich wirkungsvoll schützen können. Einige wenige werden sehr gut am Niedergang verdienen.

 

Eigene Worte zum Buch:

Florian Homm ist eine polarisierende Persönlichkeit. Ich finde Ihn sympahtisch und seine Bücher gelungen. In diesem Buch zeigt er auf, was eigentlich für jeden sichtbar ist, jedoch keiner wahrnehmen möchte.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 14,99€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit

Buchbeschreibung:

Babylon wurde zur wohlhabendsten Stadt des Altertums, weil seine Bewohner den Wert des Geldes schätzten und solide wirtschaftliche Grundregeln bei der Schaffung von Vermögen, beim Sparen und bei der Anlage zur weiteren Geldvermehrung befolgten. Die Gleichnisse von Bansir, dem Wagenbauer, oder von der Mauer von Babylon und viele andere geben diese noch immer aktuellen Grundregeln weiter. Auf bestechend einfache und anschauliche Weise zeigen sie, wie man gekonnt mit Geld umgeht, sich seine Wünsche erfüllt und die Unabhängigkeit und den Erfolg erlangt, von denen andere nur träumen.

 

Eigene Worte zum Buch:

Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Das Buch verschenke ich sehr gerne an Personen, welche ich mit dem Thema "richtig" Geld sparen vertraut machen möchte.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 9,99€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten

Buchbeschreibung:

Der finale Kollaps wird kommen, weil die wahren Ursachen der Finanzkrise nicht beseitigt wurden. Die Finanzindustrie, die die Krise verursacht hat, ist sogar Krisengewinner, der wieder mit gigantischen Geldsummen jongliert und im Zweifelsfall von uns gerettet wird. Der Crash ist die Lösung, sagen die beiden Ökonomen Friedrich und Weik. Denn nur so wird der notwendige Wandel erzwungen und die globale Macht der Finanzwelt gebrochen. Damit Sie Ihr Erspartes schützen können, zeigen die beiden Experten auf, in welche Kapitalanlagen Sie investieren sollten - und in welche besser nicht.

 

 

Eigene Worte zum Buch:

In dem Buch wird aufgezeigt, dass der Crash die Lösung ist. Da die Wirtschaft und das Geldsystem in der heutigen Form auf einem sehr weichen Fundament gebaut sind.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 10,99€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.

Buchbeschreibung:

Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle anderen immer ärmer werden. Die Übeltäter - Banken und Versicherungen - werden geschützt, gedeckt und von den Politikern und Notenbankchefs weltweit unterstützt. Dieses Buch zeigt, wie die Finanzindustrie funktioniert und wie sie Risiken und Schulden auf uns Bürger abwälzt. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!

 

Eigene Worte zum Buch:

Ich stimme den Autoren tatsächlich überein, dass die heutige Wirtschaft und das Geldsystem nicht ewig funktionieren können wie bisher. Dazu fällt mir folgendes Zitat ein: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst solvent" - John Keynes. Es wird immer wieder zu Krisen kommen, solange das System nicht grundlegend verändert wird.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 9,99€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Vollgeld: Das Geldsystem der Zukunft: Unser Weg aus der Finanzkrise

Buchrückseite:

Würden Sie einem System zustimmen, in dem der Großteil der Geldmenge durch private, profitorientierte Unternehmen produziert und in Umlauf gebracht wird? Nein? – Doch genau so funktioniert unser heutiges Geldsystem. Das weltweite Finanzsystem ist ein Kartenhaus aus Täuschung und Verschleierung. Denn 90 Prozent unseres Geldes ist elektronisches Geld, das die Banken herstellen und mit dem wild spekuliert wird. Nur 10 Prozent des Geldes sind Münzen und Banknoten der Zentralbank. Immer lauter werden die Stimmen, die eine Korrektur fordern.

 

Vor über hundert Jahren wurde den Banken verboten, Geldscheine zu drucken. Mit dem elektronischen Geld auf unseren Girokonten (Giralgeld) muss nun dasselbe passieren. Die Staaten, nicht die Banken müssen wieder Herr über das Geld werden.

 

Vollgeld steht für ein vollgültiges gesetzliches Zahlungsmittel, herausgegeben durch die Zentralbank. Vollgeld ist sicher vor Bankenpleiten, verhindert Finanzblasen und Inflation. Es rentiert sich – ganz ohne Steuererhöhungen und Sparpakete. Auf einen Schlag wären 60 Prozent der Euro-Staatsschulden vom Tisch!

 

In vielen Ländern wird Vollgeld bereits diskutiert, in der Schweiz ist Vollgeld sogar auf dem Weg zur Volksabstimmung. Dieses Buch macht in der Misere wieder Mut und weist einen gangbaren Weg aus der Finanzkrise.

 

Eigene Worte zum Buch:

Wenn man sich bewusst wird, wie unser Geldsystem funktioniert, versteht man auch wieso es ständig zu Krisen kommt. In diesem Buch wird die Lösung zu einem neuen Geldsystem vorgestellt und ausführlich erklärt.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 18,95€ Taschenbuch; 14,99 eBook

 



Buchvorstellung: Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Buchrückseite:

Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm? Weil die Reichen ihren Kindern beibringen, wie sie mit Geld umgehen müssen, und die anderen nicht! Die meisten Angestellten verbringen im Laufe ihrer Ausbildung lieber Jahre um Jahr in Schule und Universität, wo sie nichts über Geld lernen, statt selbst erfolgreich zu werden.

 

Robert T. Kiyosaki hatte in seiner Jugend einen »Rich Dad« und einen

»Poor Dad«.  Nachdem er die Ratschläge des Ersteren beherzigt hatte, konnte er sich mit 47 Jahren zur Ruhe setzen. Er hatte gelernt, Geld für sich arbeiten zu lassen, statt andersherum. In Rich Das Poor Dad teilt er sein Wissen und zeigt, wie jeder erfolgreich sein kann.

Eigene Worte zum Buch:

Ein Standardwerk, dass in jedes Repertoire gehört. Wobei der Autor an der einen oder anderen Stelle den Hang zur Übertreibung hat. Dadurch erhält man den Eindruck, dass man Geld nur irgendwo anlegen muss und dann sofort reich wird. Die Risiken werden zum größtenteils ausgeblendet.

 

Fazit: Empfehlenswert, jedoch fehlen mir die Risiken, die mit einer Investition einhergehen.

 

Preis: 14,99€ Taschenbuch



Buchvorstellung: Unternehmensbewertung & Kennzahlenanalyse: Praxisnahe Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen börsennotierter Unternehmen

Buchbeschreibung:

Aktien bewerten heißt Unternehmen verstehen! Denken und bewerten Sie wie ein Unternehmer, nicht wie ein Spekulant!

Ist eine Aktie teuer oder günstig bewertet? Wie sind die Zukunftsaussichten und Kennzahlen eines Unternehmens einzuschätzen, und wie können die komplexen Bewertungsmodelle tatsächlich in der Praxis angewandt werden? Dieses Buch beantwortet diese Fragen und stellt die Unternehmensbewertung praxisnah, verständlich und anwendbar dar. Mehr als 100 Fallbeispiele führen anschaulich und nachvollziehbar durch die Welt der Unternehmensbewertung [...]

 

Eigene Worte zum Buch:

Wer in Aktien investiert, sollte sich mit den fundamentalen Zahlen auseinandersetzen. Das Buch, ist das ideale Werkzeug Unternehmen zu bewerten.

 

Fazit: Empfehlenswert (Pflichtlektüre)

 

Preis: 24,90€ (ist das Geld wert)



Buchvorstellung: Der entspannte Weg zum Reichtum

Buchbeschreibung:

Wie funktioniert die Börse wirklich? Was ist eigentlich ein RoE? Wie erkennt ein Kleinanleger, was ein gutes Unternehmen ausmacht? Warum halten Torwarte keine Elfmeter - und was hat das mit Aktien zu tun?

 

Wie passt Börsenerfolg zu Ethik und Moral? Die preisgekrönte Fondsmanagerin erklärt das alles. Und es ist ganz einfach! Außerdem zeigt Susan Levermann, wie man Geld richtig anlegt: Aktien werden nach einem verständlichen und nachvollziehbaren Punktesystem bewertet. Besonders praktisch: Alle Daten, die man dafür braucht, sind im Internet kostenlos zugänglich.

 

Eigene Worte zum Buch:

Der Titel suggeriert einen entspannten Weg, wobei das Punktesystem enorm zeitaufwendig ist. Es ist nicht schlecht, aber entspannt ist dies nicht. Die Autorin zeigt zu Beginn ein paar Rechnungen, die im Leser eventuell falsche Hoffnungen wecken könnten.

 

Fazit: Das Buch ist ok, aber es ist eben kein entspannter Weg zum Reichtum

 

Preis: 11,90€



Buchvorstellung: Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen

Buchbeschreibung:

Egal, ob Sie von der charmanten Stadtwohnung, dem schicken Loft oder dem Haus im Grünen träumen - der Kauf der eigenen Immobilie wird vermutlich die teuerste Anschaffung Ihres Lebens sein.

 

Da lohnt es sich, die Investitionsentscheidung kritisch zu überprüfen: Ist es tatsächlich wirtschaftlich günstiger, eine Immobilie zu kaufen als sie zu mieten?

 

Der Finanzexperte Gerd Kommer deckt auf, was die Immobilienbranche systematisch verschweigt und liefert vernünftigen Rat für Ihren Immobilienkauf und dessen Finanzierung - damit Sie eine intelligente und gut informierte Entscheidung treffen.

 

Eigene Worte zum Buch:

Mieten oder kaufen? Wer vor dieser Frage steht, sollte das Buch lesen.

 

Fazit: Empfehlenswert (hat mich zu mieten bewogen)

 

Preis: 14,98€



Buchvorstellung: Die Kunst der Diplomatie: Zwanzig Gesetze für sanfte Sieger

Buchbeschreibung:

Noch immer gilt, dass nicht die Krieger auf den Schlachtfeldern, sondern die Diplomaten die Früchte der Siege einsammeln. Ihre Kunst, die nichts mit Lug und Trug zu tun hat, findet kreative Umwege, ungewöhnliche Lösungen und schonende Kompromisse.

 

Diese Kunst der sanften Sieger können Sie lernen, wenn Sie zwanzig Gesetze befolgen, mit denen Sie Mitmenschen, Mitarbeiter und Gegner für sich und Ihre Sache gewinnen.

 

Eigene Worte zum Buch:

Jeder, der Interesse hat die "Kunst der Diplomatie" zu lernen, ist dieses Buch ans Herz zu legen. In 20 Kapiteln werden 20 Gesetzte dargelegt und mit Beispielen versehen.

 

Fazit: Empfehlenswert

 

Preis: 9,99€



Buchvorstellung: Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet

Buchbeschreibung:

TTIP muss gestoppt werden! Das ist das Fazit Thilo Bodes nach seiner aufrüttelnden Analyse der Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA: Mit der Verabschiedung des Abkommens würde ein Regelwerk in Kraft gesetzt, das in erster Linie Konzernen nützt, während es der Mehrheit der Menschen in den USA und Europa schadet. Es ginge zu Lasten von Verbrauchern, Arbeitnehmern und vielen kleinen mittleren Unternehmen - zu Lasten der Umwelt und - das ist der wichtigste Aspekt - zu Lasten der Souveränität der Länder in demokratischen Prozessen darüber entscheiden, welche Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte sie haben wollen. Das gilt es zu verhindern.

 

Eigene Worte zum Buch:

Es wird erklärt wie eine Freihandelszone aufgebaut ist und das diese nicht jedem nützt. Ferner wird aufgezeigt, wer die Nachteile einer solchen Freihandelszone tragen wird.

 

Fazit: Empfehlenswert (man sollte aber interesse mitbringen)

 

Preis: 14,99€



Ab welchem Betrag lohnt sich der Kauf von Aktien?

Oftmals höre ich von Bekannten, dass das Kaufen von Aktien bei Ihrem zur Verfügung stehenden Kapital nicht ausreichend sei. Für Personen, die geringe Beträgen an der Börse anlegen wollen, sind zunächst einmal Onlinebroker zu empfehlen. Hier sind die Kosten relativ überschaubar. In der heutigen Zeit, die von enormer Preistransparenz geprägt ist, sind die Preise der Online-Broker nahezu identisch. Man wird vermutlich beim Onlinebroker XY ein Angebot finden, dass der AB Bank überlegen ist, jedoch wird dieses Angebot zumeist zeitlich limitiert sein. Oftmals fallen bei Online-Broker noch nicht Mals Depotführungsgebühren an. Deshalb sehe ich das Kostensenkungspotenzial beim Brokervergleich als sehr gering an (ausgenommen sind hier Trader die oftmals Kaufen und Verkaufen). 

 

Zunächst einmal sollten wir wissen, welche Transaktionskosten beim Kauf von Aktien auftreten können. Hier gibt es die Grundgebühr mit einem prozentualen Zuschlag von x Prozent des Orderwerts und die Mindestgebühr von aktuell x Euro. Dies ist vermutlich der Punkt, an dem viele potenzielle Anleger das Börsenparkett wieder verlassen, da die Kostenstrukturen der Broker für Kleinanleger zumeist im Verhältnis zum investierbaren Kapital unverhältnismäßig erscheint. Dies kann ich auch nicht verneinen, aber für ein Buy and Hold Anleger genügen auch "kleinere" Beträge. Dies möchte ich im folgenden Beispiel erklären. 

 

Die Kosten habe ich von einem mir beliebigen Broker entnommen. Das Kapital (Kaufbetrag) stellt den zur Verfügung stehenden investierbaren Wert dar, mit welchem man eine Order aufgeben möchte. Daneben ist die Pauschale, die immer anfällt, egal mit welchem Betrag man handelt. Die Provision richtet sich an das Kapital. Ein kleiner Kaufbetrag bedeutet geringe Provisionskosten. Ein großer Betrag führt zu hohen Provisionskosten. Die gesamten Transaktionskosten sind nun immer 9,95€, solange die Provisionskosten zusammen mit der Pauschale diesen Betrag nicht überschreiten. Wird der Wert überschritten, so ist die Pauschale mit der Provision zu addieren. In meinem Beispiel wird der Wert von 9,95€ bei dem Kaufbetrag von 2.100 €überschritten. Die rechte Spalte setzt die Transaktionskosten zum Kapital ins Verhältnis. Bei einer Investitionssumme von 100€ sind die Transaktionskosten 7,85%. Bis zu einer Investitionssumme von 800€ sinkt die Veränderungsrate rasant ab. Ab einem Kapital von 800€ und aufwärts sinkt die Veränderungsrate nur noch geringfügig. Deshalb ist es empfehlenswert mindestens 800€ pro Order zu investieren.

 

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Wieso Gold?

Wieso Gold?

und dann auch noch 20% des Depots? Hierzu muss ich ein wenig ausholen. Langfristig gesehen, war der Aktienmarkt die Anlageklasse mit den höchsten Renditen, trotz allen Krisen und Kriegen. Unser kapitalistisches und auf Zinseszins aufbauendes System ist darauf ausgelegt immer weiter zu wachsen. Auch wenn die Vergangenheit kein zuverlässiger Indikator für die Zukunft ist, kann ich mir eine Welt ohne Unternehmen nicht vorstellen. Deshalb setze ich ganz stark auf die Anlageklasse Aktien. Da Aktien stark schwanken und bei einer Krise gerne auch mal 50% nach unten gehen, habe ich mich entschieden eine weitere Anlageklasse mit ins Boot zu holen. Diese Anlageklasse sollte sich am besten in Krisenzeiten gegenläufig verhalten, aber trotzdem langfristig im Wert steigen. Hierzu kamen folgende Anlagen in Betracht:

 

  1. Rohstoffe
  2. Immobilien
  3. Unternehmensanleihen
  4. Staatsanleihen
  5. Gold

 

1. Rohstoffe (außer Gold):

Da ich das handeln mit Rohstoffe nicht vollends verstehe, halte ich die Finger davon. Eine der Regeln die ich befolge: Niemals in etwas zu investieren, wovon ich nichts verstehe. Außerdem korreliert der Rohstoffmarkt in Krisenzeiten stark mit dem Aktienmarkt. Die Industrie braucht keine Rohstoffe, wenn die Nachfrage nach Produkten wegbricht. Dies würde zu fallenden Preise der Rohstoffe führen. Deshalb sind Rohstoffe nicht die Lösung zu meiner Suche.

 

2. Immobilien:

Hier würden nur ein ETF auf REITs in Frage kommen, jedoch ist mir die Korrelation zwischen dieser Anlageklasse und Aktien im Krisenzeiten zu hoch. REITs, sind nichts anderes wie Unternehmen, die mit Immobilien ihre Brötchen verdienen. Bei einer Krise sinkt die Nachfrage nach Immobilen, was an Börse zu Kursstürzen führen wird. Deshalb kommen REIT ETFs auch nicht in Frage. Wie gesagt, ich bin ja auf der Suche nach einem Asset mit wenig Korrelation in Krisenzeiten.

 

3. Unternehmensanleihen:

Unternehmensanleihen scheiden aus, da diese Anlageklasse in Krisenzeiten stark mit dem Aktienmarkt korreliert. Unternehmensanleihen sind von Firmen herausgegeben festverzinsliche Schuldverschreibungen. Bei einer Krise kommen Unternehmen in unruhige Gewässer, woraufhin die Gefahr eines Ausfalls dieser Papiere signifikant zunimmt.

 

4. Staatsanleihen:

Anleihen aus Industriestaaten mit höchster Bonität, erfüllen die Anforderung der geringen Korrelation. Jedoch bin ich der Meinung, dass die historisch begründete geringe Korrelation zwischen Staatsanleihen (höchster Bonität) und Aktien in Krisenzeiten vor einem Wendepunkt stehen.

 

Gerne wird davon gesprochen, dass Staatsanleihen von Industriestaaten höchster Bonität absolut „sicher“ sind. Ich habe hier eine andere Meinung. Dazu aber folgendes:

 

Die Staatsschuldenquote:

Der Vertrag von Maastricht ist ein europäischer Stabilitätspakt. Hier gibt es zwei wichtige Regelungen.

 

  1. Gesamt­verschuldung maximal 60% des Brutto­inlandsprodukts
  2. Neuverschuldung maximal 3% des BIP

 

 

Entweder kann nun Zähler gesenkt oder der Nenner gesteigert werden, um die Kriterien zu erfüllen.

 

Die Politik und die europäische Zentralbank:

Die Politik ist zuständig um Reformen auf den Weg zu bringen, um die Kriterien des Maastrichter Vertrags zu erfüllen. Die jüngere Vergangenheit hat wieder Mals bewiesen, dass die Politik nicht in der Lage ist, Reformen auf den Weg zu bringen. Ausgelöst von der letzten Finanzkrise hat die europäische Zentralbank (unabhängig, eigenständig) den Leitzins auf 0% gesenkt um das vorgegebene Inflationsziel (Realwirtschaft) von nahe, aber unter 2% zu erreichen. Dies kam der Politik zugute, woraufhin sich die Staaten günstig Refinanzieren konnten. Statt Schulden abzubauen, wurden weitere Schulden teilweise zu einem negativen Zins aufgenommen um bestehende Altschulden zu bedienen. Dies hat bei der europäischen Wirtschaftslokomotive Nr. 1 Deutschland zu einer Stagnation der Schulden geführt, nicht aber zur erwähnenswerten Reduzierung der Schuldenquote. Viel schlimmer ist das Bild in den anderen europäischen Ländern. Wenn Deutschland in Zeiten von Rekordleistungsüberschüssen es nicht schafft die Staatsschuldenquote zu senken, wie dann die anderen Mitgliedstaaten? Das System des Zinseszins und der immer weiter zunehmenden Schuldenquoten, wird irgendwann unweigerlich im Chaos und Enteignung des Steuerzahlers münden müssen.

 

Folgen des geringen Marktzinses:

Die gewünschte Inflation in der Realwirtschaft blieb aus, aber die Inflation bei Finanzwerten läuft auf Hochtouren. Anbei das Bild das Kurs-Gewinn Verhältnis des S&P500.

 

 

Deutlich zu sehen ist, dass wir uns historischen Höchstständen nähern. Zahlreiche weitere Indikatoren deuten auf einen Crash (zumindest Korrektur) hin. Man muss aber auch beachten, dass in der Geschichte noch niemals die Leitzinsen weltweit so gering waren wie heute. Investments, mit einem ausgewogenen Risiko-Renditen-Verhältnis, waren noch nie so schwer zu finden wie heute. Die Erkenntnis, dass eine Überbewertung schon immer in einer Korrektur endete, ist uns allen klar. Den Zeitpunkt einer Korrektur vorherzusagen ist unmöglich. Tendenzen, dass wir uns in einer Überbewertung befinden, sind überall zu erkennen.

 

Finanzkrise / Bankenkrise:

In der Finanzkrise von 2009 wankten die Banken, da diese sich mit Subprime Kredite verspekuliert hatten und die Steuerzahler einspringen mussten, um diese zu stützen (Kurzfassung).

 

- Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

 

Da Banken oftmals nach diesem Prinzip handeln und sich der Tatsache „to big to fail“ bewusst sind, wird sich an diesen Umstand auch zukünftig nichts ändern. Bereits kurz nach der Bankenkrise, kauften die Banken im Zuge der geringen Zinsen, Hochzinsanleihen des griechischen Staats.

 

Banken verschuldeten sich zu 1% und legen dieses Geld in Staatsanleihen des griechischen Staats zu 5% an. Die Differenz, also der Zinsgewinn, wurde abermals privatisiert. Dies klappt solange, wie der Anleiheemittent (Griechische Staat) nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Den Ausgang dieser Geschichte ist uns allen bekannt. Hier die Kurzfassung: Um die Banken vor enormen Abschreibungen zu schützen, wurde der Rettungsschirm (Steuergelder) gegründet. Das Geld wurde Griechenland gutgeschrieben und der Staat hat es seinen Gläubigern (Banken und weitere Gläubiger) ausgezahlt. Abermals wurden unsere Banken gerettet und der Steuerzahler musste die Zeche zahlen. Der Steuerzahler wird auch zukünftig für solche Eskapaden aufkommen müssen.

 

Schuldenquoten, Bonitäten und Refinanzierung:

Vor allem irritiert mich, dass Länder mit den höchsten Staatsschuldenquoten, oftmals die Länder sind, die die höchste Bonität genießen dürfen. Dies ermöglicht diesen Ländern sich zu einem geringen Zinssatz zu refinanzieren. Trotz diesen Bedingungen steigen die Schuldenquoten immer weiter an. Bereits heute lässt sich absehen, dass die Quoten nur noch über finanzielle Repression (Enteignung) abbaubar sind. Wenn die Bonität dieser Länder sinken sollte, würde das die Schuldenquote rasant ansteigen lassen und dies würde vermutlich zu einer Vertrauenskrise führen. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bonitäten zukünftig gravierend gesenkt werden, trotz enormen Schulden.

 

Wie schätze ich das Risiko ein?

Bis es zu Zahlungsausfällen von Staatsanleiheemittenten höchster Bonität kommt, können noch Jahrzehnte vergehen. Eher sehe ich eine Enteignung der Bevölkerung. Im schlimmsten Fall endet das alles in einer Währungsreform. Am Schluss bleibt mir lediglich die Erkenntnis, dass Unternehmen Krisen und Kriege überlebten und immer wieder neue Höhen erreichten. Staatsanleihen hingegen hielten den Währungsreformen nicht stand und wurden im Wert abgewertet. Deshalb kaufe ich nur Staatsanleihen, von Staaten, die ich (subjektiv) für „sicher“ halte.

 

Krisenszenario:

Bei einer Krise werden die Kurse weiter steigen, da die Annahme von einer sicheren Anlageklasse auch weiterhin besteht. Die Korrelation zwischen dem Aktienmarkt und den Staatsanleihenkursen sollte in der Krise negativ werden. Oh hoppla, ist das nicht genau das was ich gesucht habe? Ich sage nein. Aktienkurse und Anleihenkurse haben nun eine negative Korrelation, aber die tatsächliche Rendite der Staatsanleihen sind in heutiger Zeit negativ. Ein Beispiel: Man gibt dem Staat 100€ und erhält nach Ablauf der der Zeit nur 99€ zurück. Dies ist in Zeiten der Niedrigzinspolitik realität. Somit ist die Rendite beider Anlageklassen negativ --> da ist sie wieder die positive Korrelation. An einen weiteren Anstieg der Anleihenkurse und somit eine steigende negative Renditen, halte ich für unrealitisch. Das ganze geht bis zu einem bestimmten Grad, aber irgendwann wird die Grenze des Geld verschenkens überschritten sein. Keiner will 100€ anlegen und am Ende 50€ zurück erhalten.

 

Fazit Staatsanleihen:

Staatsanleihen fallen somit aus meiner Suche nach einer Anlageklasse mit geringer Korrelation zum Aktienmarkt heraus. Staatsanleihen sehe ich eher als kleine Beimischung in meinem Portfolio.

 

5. Gold

Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Bereits seit über 6.000 Jahren hat Gold einen Gegenwert für die Menschheit. Gold galt Jahrtausende als Zahlungsmittel und behielt über die ganze Zeit nahezu immer seinen inneren Wert. Ich bin der Meinung, dass wenn etwas solange funktioniert hat, auch zukünftig funktionieren wird. In Krisenzeiten verhielt sich Gold nahezu immer gegenläufig zum Aktienmarkt. Trotz der negativen Korrelation in Krisenzeiten, ist der Wert der Anlageklasse kontinuierlich gestiegen. Bei Währungsreformen war Gold auch immer die bessere Wahl. Gold erfüllt somit alle meine Anforderungen.

 

Historische Korrelation Gold und Aktienmarkt in Krisensituationen: Negativ

 

Zwei Szenarien sind zukünftig möglich:

  1. Wenn die Realwirtschaft aufgrund der Geldschwemme (Zentralbanken) anzieht, kommt die Inflation zurück. Gold behielt schon immer sein Wert und trotze der Inflation. --> Gold profitiert
  2. Wenn die Realwirtschaft aufgrund der Geldschwemme (Zentralbanken) nicht anzieht, kommt die Deflation. Dann müssen die Zentralbanken intervenieren und noch mehr Geld in den Markt pumpen. Sollte das Geld nicht in der Realwirtschaft landen, dann wird es an Finanzmärkten investiert. Dies wird zu unvorstellbaren Blasen führen, welche irgendwann platzen werden. --> Gold profitiert

Deshalb sehe ich eine positive Zukunft für Gold und investiere in diese Anlageklasse. Meine Goldquote setze ich bei 20% an. Sollte es im Verlauf der Zeit zu einer Verschiebung der Quote kommen, werde ich ein Rebalancing meines Depots vornehmen.

 

Hier nochmals kurzgefasst meine Gründe für Gold:

  • Geringe Korrelation zum Aktienmarkt in Krisenzeiten und langfristig steigend im Wert
  • Gold hat bereits seit über 6.000 Jahren einen Gegenwert für die Menschheit. Warum nicht nochmal 6.000 Jahre?
  • Ich habe keinen anderen erwähnenswerten Sachvermögen.
  • Absicherung im Falle einer Währungsreform
  • Egal ob Inflation oder Deflation, ich sehe die Goldentwicklung positiv
  • Absicherung, falls die Pessimisten am Ende Recht behalten

Anmerkung:

Trotz allem, bin und bleibe ich Optimist. Ich sehe mich nicht im Lager der Untergangspropheten. Mein Entschluss, in Gold zu investieren, ist eine für mich aus fundamentaler und rationaler Sicht begründete Entscheidung.

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Finanzielle Freiheit

Mein erster Post und dann gleich die "Anleitung" zur finanziellen Freiheit :)

 

Ich möchte euch meine Anleitung zur finanziellen Freiheit, die ich eigentlich für meine Freundin geschrieben habe, vorstellen.

 

Zuerst einmal möchte ich kurz meine Definition von finanzieller Freiheit erklären.

 

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich, so viel Geld monatlich zu erhalten, wie ich in normalen Maße monatlich ausgebe, ohne körperliche Arbeit zu leisten. Eine absolute Selbstverwirklichung ist nur dann möglich. (dies ist meine Definition von finanzieller Freiheit). Die Anleitung beginnt mit dem berüchtigten Hamsterrad. Das Hamsterrad repräsentiert den arbeitenden Menschen, welcher zunächst einmal arbeiten muss, um sich etwas zu leisten. Ohne Arbeit kein Konsum.

 

Einnahmen abzüglich den Ausgaben stellen den Cashflow dar. 2.000€ Verdienst abzüglich den Ausgaben von 1.900€ entsprechen 100€ (positiven) Cashflow. Im Normalfall, steht ab und an eine Gehaltserhöhung an und der Weg zu mehr Konsum ist frei. Da liegt meiner Meinung nach der Fehler. Mehr Gehalt führt beim Otto Normalverbrauch nahezu fast immer zu mehr Konsum. Am Monatsende blickt man verwundert in die Geldbörse und stellt fest, dass das Geld abermals leer ist. Sobald man sich in diesen Szenario wiederfindet, ist man in dem Hamsterrad gefangen. Mehr Gehalt = Mehr Konsum = Gleiche Sparquote. Dieses Vorgehen ist der Konsumgesellschaft geschuldet. Nicht jeder braucht jedes Jahr ein neues Handy oder alle paar Jahre ein neues Auto.

 

Wie entkommt man den Hamsterrad?

 

Das Schlagwort ist Zinseszins. Das Geld aus dem Einkommen muss nicht immer für Konsumgüter (Verbindlichkeiten) ausgegebenen werden. Vor jedem Kauf eines Gutes, sollte man sich die Frage nach der Notwendigkeit stellen. Das übrige Geld sollte in Vermögenswerte angelegt werden, aus denen später ein positiver Cashflow generiert werden kann. Der Cashflow ist zu Beginn gering, steigt jedoch exponentiell an. Diese Vermögenswerte können ETF´s, Aktien oder Anleihen sein.

 

Selbst Albert Einstein antwortete auf die Frage „Was ist die stärkste Kraft im Universum?“ mit „der Zinseszins“.

 

Ein entkommen aus dem Hamsterrad ist nicht von heute auf morgen möglich und es bedarf einiger Anstrengung und Disziplin, aber es ist möglich.

 

Meine Tipps: Bereits heute mit dem sparen und kaufen von Vermögenswerten anfangen. Investieren statt Spekulieren.

 

Dimensionen in einer Graphik:

 

Unterstellen wir eine Anlagedauer von 30 Jahren, 800€ monatliche Sparsumme bei differenzierenden Zinssätzen (5 – 10%).

 

Die Graphik zeigt das angesparte Vermögen nach 30 Jahren bei differenzierenden Zinssätzen.

 

 

Wir hören nach 30 Jahren auf einzuzahlen. Somit haben wir bei 7% Zins (DAX langfristperformance) nun sage und schreibe 941.207€ in unserem Depot. Da Unternehmen ihre Gewinne in Form von Dividenden ausschütten, unterstellen wir nach 30 Jahren eine Ausschüttung von 3,0% p.a..  Dies entspricht auf den Monat gerechnet bei 941.207€ Kapital abzgl. der Kapitalertragssteuer 1.699€ Netto. Ohne das Kapital aufzubrauchen erhält man nun Dividenden auf dem Konto gutgeschrieben, für welche man heute einen Bruttomonatsverdienst von 2.580 aufbringen müsste.

 

Fazit:

Finanzielle Freiheit ist möglich, auch wenn viel Disziplin benötigt wird.