Buchvorstellung: Controlling im digitalen Zeitalter

Klappentext:

Experten aus der Unternehmenspraxis unterschiedlicher Branchen befassen sich in ihren Beiträgen mit Best-Practice-Lösungen zu den Herausforderungen für das Controlling im digitalen Zeitalter. Das Spezialforum Public Management greift Fragestellungen zur Steuerung von öffentlichen Organisationen auf.

Eigene Worte zum Buch:

Dieses Buch kann ich empfehlen, wenn man sich ein Bild über die Unternehmenssteuerung der Zukunft unter dem Stichwort Industrie 4.0 machen möchte. Die Möglichkeiten von Kostenreduktionen unter Industrie 4.0 sind enorm. Meiner Meinung nach werden die Unternehmen, welche es schaffen alle Informationen in die IT zu speisen und diese korrekt auszuwerten um die richtigen Rückschlüsse zu ziehen, zukünftig einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz haben.

 

Fazit: bedingt empfehlenswert (nur für Interessierte)

 

Preis: 69,95€ (26.05.2017) Etwas zu teuer angesetzt, hätte auch gut und gerne nur die Hälfte kosten können.



Aktuelle Bestände und Entwicklung

Bestände

Entwicklung

Die Schlusskurse gestern haben zu einem neuen ATH gereicht. In den ersten Jahren ist es auch nicht schwer ständig neue ATH zu markieren, da Einzahlungen einen großen Beitrag leisten. Trotzdem ist die Entwicklung erfreulich anzusehen. Der Zinsfuß über den gesamten Bestand beträgt nun 4,95%. Einige werden sich wundern, dass so viele Asien Werte vertreten sind, aber ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass meine Strategie langfristig Früchte tragen wird.

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Zinseszins mal anders

Annahme:

1,75% globales Wirtschaftswachstum

40 Jahre

 

Bei 1,75% Wirtschaftswachstum, haben wir nach 40 Jahren eine Verdoppelung der Wirtschaftsleistung. Das bedeutet, dass sich die Wirtschaft, die sich seit Adam und Eva entwickelt hat, in den nächsten 40 Jahren verdoppeln wird. Dieses Ausmaß muss man erstmal verstehen.

 

Nun kann man sich die Frage stellen, ob dies so ewig weitergehen kann.

 

Ich sage nein, aber gleichzeitig gehe ich davon aus, dass wir die Grenzen des Wachstums noch lange nicht erreicht haben. Ich denke, dass wir auch in den nächsten 50 Jahren nicht an die Wachstumsgrenze stoßen werden. Ich mache mir keine Sorgen, dass das Wachstum in den nächsten Jahrzehnten stagnieren wird. Klar kann eine Krise aufkommen, aber auf lange Sicht wird die Wirtschaft wachsen, dessen bin ich überzeugt. Deshalb werde ich auch in den nächsten Jahrzehnten weiterhin fleißig Geld in Unternehmen investieren.

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Ich bin nicht Warren Buffett

Als ich mit dem investieren begann, suchte ich nach langfristigen Erfahrungen. Ich musste das Rad ja nicht neu erfinden. Was sich langfristig bewährt, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit (meiner Meinung nach) auch weiterhin bewähren. Warren Buffett agiert seit über 50 Jahren erfolgreich an der Börse. Dies waren genau die Erfahrungen die ich suchte.

 

Also las ich die Biographie Warren Buffetts. Ich merkte schnell, dass dies genau das war, dass ich suchte. Warren Buffetts Devise lautete Konzentration statt Diversifikation. Er investierte gezielt in Unternehmen, sodass ein großer Anteil seines Portfolios auf ein Unternehmen entfiel. Dies versuchte ich auch. Hierzu las ich sämtliche Informationen über alle Unternehmen, die zu dem Zeitpunkt irgendwie in die Schublade „unterbewertet“ einzustufen waren. Ich versuchte irgendetwas zu finden, dass der Markt noch nicht eingepreist hatte. Am Schluss hatte ich ein Portfolio in dem das größte Unternehmen 30% des Depots ausmachte. Wenn sich der Kurs des Unternehmens bewegte, schwankte das Depot dementsprechend mit. Ein einzelner Wert mit über 30% Anteil ist somit maßgebend für die Entwicklung des Depots verantwortlich.

 

Sollte der Kurs über einen längeren Zeitraum fallen, so ist man ständig auf der Suche nach Informationen, die dies begründen. Immer wieder stellt man seine Kaufgründe in Frage. An ruhige Nächte ist nicht zu denken. Fragen wie „habe ich etwas übersehen“ oder „habe ich mich ausreichend über das Unternehmen informiert“ gehen einen durch den Kopf. Auch wenn die Kaufentscheidung absolut rational begründet ist, kann der Markt auch über lange Zeit irrational handeln.

 

„Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst solvent.“ - John Maynard Keynes -

 

Deshalb entschied ich mich gegen Konzentration und für Diversifikation. Denn ich bin nicht Warren Buffett.

 

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