Buchvorstellung: Cool bleiben und Dividenden kassieren: Mit Aktien raus aus der Nullzins-Falle

Cool bleiben und Dividenden kassieren: Mit Aktien raus aus der Nullzins-Falle

 

Wie der Titel schon suggeriert, geht es um Dividendenaktien. Es wird oftmals aufgezeigt, dass Dividenden ein Qualitätsmerkmal darstellen. Vorgestellt werden auch Umsetzungsmöglichkeiten, wie Dividendenaktien weltweit auf die "besten" herunter gefiltert werden können. Oftmals werden Charts eines Dividendenportfolios (gefiltert nach der Selektion der Autoren) mit einer Benchmark verglichen, um das Alpha darzustellen.

 

Jedoch denke ich, dass jede Strategie, die in den letzten Dekaden eine Outperformance gegenüber der Marktperformance erzielt hat, mehr Anleger anlockt. Dies führt dazu, dass sich die Anomalie schließt und das Alpha verschwindet. Vielleicht ist die Growth oder die Equal oder sonst irgendeine Strategie in den nächsten Dekaden allen anderen überlegen. Dann werden in einigen Jahrzehnten alle Anleger in diese Strategien investieren.

 

Ich versuche meinen eigenen Weg zu gehen und nur Aktien von Unternehmen zu kaufen, welche ich (subjektiv) als erfolgsversprechend einstufe. Trotzdem konnte ich einen Einblick gewinnen, wieso die Dividendenstrategie in aller Munde ist. Die Alphas der letzten Dekaden sind wirklich groß. Ob die Vergangenheit aber ein Indikator für die Zukunft ist, bleibt abzuwarten.

 

Ich möchte keinesfalls die Dividendenstrategie schlecht reden. Die Dividendenstrategie hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Vermutlich werde ich zukünftig sogar mehr Wert auf die Dividendenhistorie der Unternehmen legen.

 

Mit meinem nächsten Buch (One Up On Wall Street: How To Use What You Already Know To Make Money In The Market), möchte ich meine super schlechten Englisch Kenntnisse aufbessern. Vermutlich werde ich Wochen benötigen um das Buch durchzulesen. Jeder Anfang ist schwer :)


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Portfolioreport / Dashboard KW 38 - 2017

Seit längerer Zeit, spielte ich mit dem Gedanken mir ein Dashboard meines Portfolios anzulegen. Heute machte ich mich ans Werk und heraus kamen etliche Grafiken. Diese musste ich auf die wesentlichsten und für mich wichtigsten reduzieren.

 

Ich lege viel Wert auf die Sicht des gesamten Portfolios und weniger darauf, wie sich einzelne Werte verhalten. Deshalb kam die Ansicht der Asset-Allokationen und der Verlauf hierzu ins Dashboard.

 

Der nächste Verlauf "Interner Zinsfuß", ist die gesamte Rendite aller Anlagenklassen zusammen. Ein Wert von z.B. 3%, entspricht einer mittleren jährlichen Rendite von 3%.

 

Anschließend habe ich die Aktienaufteilung nach Regionen und den Verlauf aufgenommen. Rechts davon sind die Anteile der Assets und der Aktien in tabellarischer Form.

 

Zuletzt habe ich den Portfoliowert- sowie den Dividendenverlauf in das Dashboard aufgenommen. Der Portfoliowertverlauf wird jedoch durch die monatlichen Einzahlungen nach obenhin verfälscht. Mit zunehmender Größe, werden jedoch die monatlichen Einzahlungen nicht mehr so ins Gewicht fallen.

 

Eventuell werde ich mit der Zeit das eine oder andere am Report verändern. Ich könnte noch viele weitere Grafiken erstellen. Dies würde aber nur dazu führen, dass ich die wesentlichen Kennzahlen aus den Augen verlieren würde.

 

In den nächsten Tagen werde ich vermutlich den Kryptowährungsanteil ein wenig ausbauen. Mit der restlichen Asset-Allokation bin ich im Moment zufrieden. Ein weiterer Aktienzukauf steht somit frühestens nächsten Monat mit der nächsten Einzahlung an.

 

Dashboard:

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BYD

Nachdem BYD seit langer Zeit in einer Seitwärtsbewegung verharrte, wurde innerhalb weniger Tage nun alles wieder aufgeholt. Die Ankündigung der Chinesen, ein Verbot für Verbrennungsmotoren einzuführen beflügelte die Aktie um nahezu 50%.

finanzen.net
finanzen.net

BYD erwartet, dass die Umstellung des Landes auf saubere Neu-Energie-Fahrzeuge in knapp über einem Jahrzehnt abgeschlossen ist. Heute teilte der Gründer und Präsident von BYD mit, dass bis zum Jahre 2030 alle Fahrzeuge im Land elektrifiziert sein werden. Verbrennungsmotoren werden rund um den Globus von den Regierungen immer weiter in die zweite Reihe gedrängt. Der Trend zu umweltschonenderen Technologien, wie der Elektromobilität werden sich hierdurch beschleunigen. BYD hat hier bereits eine gute Marktstellung aufgebaut. Darüber hinaus ist BYD auch der weltgrößte Verkäufer von Elektrobussen. Deshalb bin und bleibe ich gegenüber BYD positiv gestimmt. Jedoch sollte beachtet werden, dass mittlerweile alle Automobilkonzerne erkannt haben, dass die Zukunft Elektro ist. Nach wie vor ist China der größte Absatzmarkt für Elektroautos weltweit. Das Land hat in der Vergangenheit immer die eigene Wirtschaft bevorzugt behandelt. Deshalb denke ich, dass es dieses Mal nicht anders sein wird.

 

 

Bisher fand ich die Technologie gut, aber die Fahrzeuge der Marke eher nicht so Dolle. Mittlerweile sehen die Fahrzeuge aber gar nicht mehr so übel aus.  

Der Anteil von BYD am Gesamtportfolio ist nach dem rasanten Anstieg auf 6,84% angewachsen. Der Anteil der Asienregion liegt nun bei 24,72%

 

 

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Anregung zum nachdenken

Wenn alle Value investieren, dann gibt es kein Value. Denn durch die starke Nachfrage, tendieren die Preise zum inneren Werte. Diese Markteigenschaft findet sich in jeglichen Anomalien (Strategien) wieder. Die Value Strategie suggeriert ein Fehlverhalten der Marktteilnehmer gegenüber dem „unterbewerteten“ Unternehmen. Jedoch war der Markt noch nie so transparent wie heute und doch sind etliche Marktteilnehmer der Auffassung, dass eine unterbewertete Unternehmen zu finden, dass alle anderen übersehen. Mit diesem Verhalten wird anderen Marktteilnehmern Inkompetenz unterstellt. Der Markt aber ist nicht völlig ineffizient, auch wenn dies manchmal so erscheinen mag. Wieso aber, sind die Menschen trotzdem oftmals der Meinung raffinierter und ausgeklügelter zu sein, wie alle anderen?

 

Erst wenn dieses Verhalten, der eigenen Überlegenheit abgelegt und den anderen Marktteilnehmern mindestens die eigene Intelligenz zugesprochen wird, dann ist rationales Handeln an der Börse möglich.

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Portfolioentwicklung seit 2016

Da ich viel Wert darauflege, dass Portfolio als Ganzes zu betrachten, schaue ich mir relativ selten die Kursverläufe einzelner Unternehmen an. Mir ist die Entwicklung des gesamten Portfolios wichtig. Einzelne Titel isoliert zu betrachten, würde nur zu kurzfristigen handeln verlocken. Deshalb summiere ich alle Anlageklassen zusammen und notiere mir immer die Tagesendkurse. Dies geschieht in Excel nahezu automatisiert.


Wenn nun ein Wert fällt, wirkt sich dies nur geringfügig auf das gesamte Portfolio aus. Ich verfolge eine breite Diversifikation über diverse Anlageklassen und Regionen hinweg. Hierzu scheue ich mich auch nicht unübliche Aktien von Unternehmen zu erwerben, wenn das Zahlenwerk, die Marke und das Image stimmen. Ich lade jeden herzlich dazu ein, meine Reise und meine Handlungen zu verfolgen und zu kommentieren. Das Portfolio und die Gewichtungen werde ich in gewissen Abständen veröffentlichen. Für Anregungen und sachlicher Kritik bin ich jederzeit zu haben.

 

Meinen Blog möchte ich so verschlankt, wie möglich führen. Ohne viel Schnick Schnack und Reizüberflutungen. Der Blog soll eine Art Tagebuch darstellen, indem ich über Internetbeiträge schreibe und meine Handlungen begründe.

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Marktlage – Hochzinsanleihen vs. Dividendenrenditen

Heute las ich einen Bericht, in dem es darum ging, dass die Zinsen der Hochzinsanleihen von Unternehmen niedriger sind als die Dividendenrenditen.

 

Bericht: Seltsames Phänomen bei Hochzins-Anleihen macht Goldman-CEO Blankfein nervös

 

Wie ist so etwas zu interpretieren?

Die Bonität der Unternehmen entscheidet über den Zinssatz der emittierten Unternehmensanleihen. Wird von einer schlechten Bonität gesprochen, so ist auch der Zinssatz, zu welchem sich ein Unternehmen Geld am Kapitalmarkt besorgen kann, hoch. Dieser Zustand wird als normal anerkannt und jeder normal denkende Mensch würde dies befürworten. Eine riskante Investition soll auch dementsprechend entlohnt werden.

 

Wie aber kann es sein, dass Unternehmen schlechter Bonität nun einen geringeren Zinssatz zahlen müssen, wie Unternehmen guter Bonität Dividendenrenditen aufweisen?

 

Zum einen könnte dies daran liegen, dass durch das Aufkaufen von Unternehmensanleihen durch die Zentralbanken, nun auch die Hochzinsanleihen davon profitieren. Hier würde der Markt vollständig versagen und jegliche Effizienz könnte ausgeschlossen werden. Ich bin zwar kein Freud der Effizienzmarkttheorie, bin mir aber der Tatsache bewusst, dass der Markt trotzdem ziemlich effizient agiert. Bei solch einem Zustand, wird auch gerne von einer schiefen Wette gesprochen. Ein bisschen mehr Zins rechtfertigt noch lange keine hohen Risiken, wie sie bei Hochzinsanleihen vorhanden sind. Ein solches dummes Marktversagen möchte ich deshalb ausschließen.

 

Zum anderen kann es auch daran liegen, dass die Mehrheit der Anleger Hochzinsanleihen mit einem geringen Zinssatz als die aktuell beste Möglichkeit in Betracht zieht. Die Zinskurve ist aktuell sehr flach und suggeriert langfristig niedrige Zinsen. Aus diesem Blickwinkel scheinen Hochzinsanleihen die bessere Alternative, wenn man davon ausgeht, dass die Unternehmen solvent bleiben. Wieso aber werden Unternehmensanteile in Form von Aktien gemieden, wenn diese eine höhere Dividendenrendite aufweisen? Die globalen Aktienmärkte stehen aktuell auf hohem Niveau und das Chancen-Risiko Verhältnis ist schlecht. Wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer nun davon ausgeht, dass die Märkte korrigieren und anschließend langfristig auf niedrigerem Niveau verharren werden, dann wären heute Hochzinsanleihen auch die bessere Alternative. Lieber einen niedrigen Zins und am Laufzeitende den Nennwert, wie eine Dividende und Kursverluste.

 

Oftmals ist es genau die Erwartungshaltung des Marktes, was dann dazu führt, dass zukünftig genau diese Ereignisse eintreten. Was aber die Zukunft bringen wird, das weiß niemand. Auch haben die Zentralbanken weltweit noch niemals ein solches Verhalten an den Tag gelegt. Noch nie wurde so stark interveniert wie heute. Ich glaube, die einzige Möglichkeit sich bestmöglich abzusichern, ist die Diversifikation über diverse Anlageklassen sowie Regionen hinweg.

 

Wie immer sollen meine Blogeinträge lediglich zum nachdenken anregen.

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Benchmarkbetrachtung - Arero der Weltfonds vs. eigenes Portfolio

Nachdem ich nun seit Anfang Januar 2016 mein Portfolio in Excel auswerte, ist es an der Zeit einen Vergleich gegenüber einer Benchmark aufzuzeigen. Wie immer werde ich keine absoluten Zahlen verwenden.

 

Öfters lese ich davon, dass bereits nach einem Jahr Zweifel aufkommen, da mit der eigenen Strategie die globalen bekannten Indizes nicht geschlagen wurden. Es gilt zu beachten, dass die Indizes den Durchschnitt bilden. Somit befinden sich die eine Hälfte über der Marktrendite und die andere Hälfte darunter. Abzüglich aller Kosten, sind mehr als die Hälfte gegenüber der Marktrendite, Verlierer. Deshalb ist es völlig normal, dass es Jahre gibt in denen man gegen die Indizes schlechter abschneidet. Die Zweifel sind zwar berechtigt um Selbstreflexion zu fördern, aber dadurch darf nicht jedes Mal die Strategie völlig neu ausgerichtet werden. Oftmals werden dann die Aktien gekauft, welche bereits gut performt haben. Dann jedoch ist es meist zu spät. Jeder, der sich wirklich Gedanken gemacht und daraufhin eine Strategie entwickelt hat, sollte sich treu bleiben. Damit meine ich nicht völlig blind in den Abgrund zu laufen, sondern rational zu handeln.

 

Da ich mit mein Portfolio global und über diverse Anlageklassen ausrichte, habe ich mich für den Arero Weltfonds WKN DWS0R4 als Benchmark entschieden. Wer diesen Weltfond noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass es sich dabei um eine wissenschaftlich begründete konsequent passive Anlagephilosophie handelt.

 

2016 hat der Arero Weltfond eine staatliche Rendite von 10,27% erzielt, während mein Portfolio gerade mal eine Rendite von 3,62% erreichte. Im Jahr 2017 liegt mein Portfolio gegenüber dem Arero Weltfonds auch hinten. Trotzdem hatte und habe ich bisher eine positive Rendite.

 

Auch wenn ich in beiden Jahren hinter der Benchmark liege, kann ich ruhig schlafen. Dies liegt daran, dass ich mich durch meine Diversifikation über verschiedene Regionen, Länder sowie über diverse Anlageklassen abgesichert fühle.

 

Eigenes Portfolio

Eigenes Portfolio Stand 06.09.2017
Eigenes Portfolio Stand 06.09.2017

Arero der Weltfonds

Quelle: https://www.arero.de/
Quelle: https://www.arero.de/

Ich bin sehr selbstkritisch und hinterfrage oftmals meine getroffenen Entscheidungen. Meine Allokation habe ich nach besten Gewissen festgelegt. Dies soll keine Aufforderung sein, es mir gleich zu tun, sondern soll dazu anregen sich selbst Gedanken zu machen. Nicht immer ist die beste Entscheidung, wie die Mehrheit zu agieren.

 

Da ich keine passive Anlagephilosophie verfolge, steht es mir frei jederzeit meine Allokation zu verändern. Dies heißt aber nicht, dass ich diese nun alle paar Wochen verändern möchte. Von Zeit zu Zeit werde ich meine Portfolioallokation neu überdenken.

 

Der aktuelle Zinsfuß meines Portfolios beträgt 2,20%

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Tulpenmanie und Bitcoins bzw. Kryptowährungen

Tulpenmanie und Bitcoins bzw. Kryptowährungen. Dieser Vergleich kommt in den Medien und den Social Media immer öfters auf.

 

Bei der Tulpenmanie handelte es sich um eine Tulpenliebhaberei in den Niederlanden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Tulpenmanie gilt als die erste gut dokumentierte Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte. Damals stiegen die Preise der Tulpen immer weiter an, bevor diese abrupt abstürzten und für viele beteiligte den Ruin bedeutete. Ist so etwas auch bei den Kryptowährungen zu erwarten?

 

Sollte das Vertrauen an den Kryptowährungen schwinden, dann ist ein Preisverfall vorprogrammiert. Eine Währung steht und fällt mit dem Vertrauen in diese. Gerne wird davon geredet, dass der Bitcoin gegenüber traditionellen Währungen aufwertet. Genauso gut könnte man davon sprechen, dass die etablierten Fiatwährungen gegenüber Bitcoin immer weiter abwerten und das Vertrauen in diese schwindet. Bitcoins und andere Altcoins bieten einen echten Mehrwert, da die Transaktionskosten niedrig, die Durchführbarkeit von Kleinstbeträgen möglich und Transaktionen keine Ländergrenzen gesetzt sind. Daraus können wiederum etliche neue disruptive Geschäftsmodelle entstehen.

 

Ein weiterer Faktor sind die sunk coasts. Viele Unternehmen und Staaten weltweit haben bereits hohe finanzielle Mittel in die Erforschung, Einführung und Umsetzbarkeit in Kryptowährungen versenkt. Sollten sich Kryptowährungen nun nicht durchsetzen, so wäre alles umsonst gewesen. Somit ist die Erwartungshaltung, dass sich zumindest eine der Währungen durchsetzt groß. Bitcoin, als die älteste und meist erforschte Währung, hat hier gute Chancen. Wenn z.B. Bitcoins eine kritische Maße in der Bevölkerung erreicht und der Staat kein Verbot der Währung ausspricht, dann wird sich diese etablieren. Sollte aber der Staat eine Gefahr für die Wirtschaftsordnung erwarten, dann könnte dieser ein Verbot aussprechen.

 

Fazit: Kryptowährungen bieten einen echten Mehrwert. Das Vertrauen in diese Währungen wird unweigerlich dazu führen, ob sich diese durchsetzen oder in die Geschichte einer Spekulationsblase eingehen. Alles auf eine Karte zu setzen und Kryptowährungen im Portfolio überbewerten, halte ich für riskant. Man darf nicht vergessen, dass es sich lediglich um eine Währung handelt und nicht um Unternehmen, die zur Wertschöpfung beitragen.

 

Wer mehr über Kryptowährungen erfahren will:

 

Das Buch von Elfriede Sixt ist fachkundig / sachlich geschrieben und weniger euphorisch wie manch andere Bücher dieses Themas.

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Erhöhung des Kryptowährungsanteils

Trotz der Meldung, dass China Krypto-Börsengänge verbietet, habe ich heute meinen Anteil erhöht. Ich versuche diesen Umstand nicht zu überbewerten und bin nach wie vor der Auffassung, dass Kryptowährungen enormes Potenzial haben. Wie ich bereits erwähnt habe, muss man aber beim Kauf solcher Währungen auch davon ausgehen, dass der Wert auf null fallen kann.

 

Der Anteil der Kryptowährungen beträgt nun 1,29%.

 

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Wieso gibt es nicht die eine richtige Strategie?

Es gibt mittlerweile unzählige Aktienstrategien. Growth, Dividende, Value und Momentum sind einige davon. In den letzten Jahren feiert die Dividendenstrategie ein kleines Comeback, deshalb möchte ich an dieser Strategie aufzeigen, dass es nicht die eine ultimative Strategie gibt. Selbst dann nicht, wenn die Aspekte hinter der Strategie wirklich begründet sind. Dies liegt aber nicht an der Strategie selbst, sondern am Preis, welcher für die Aktie bezahlt wird.

 

Aktuell ist die Dividendenstrategie in aller Munde, da dies der neue Zins sein soll. Das bedeutet, dass immer mehr Käufer im Markt die Preise der Unternehmen in die Höhe treiben lassen. Hierzu habe ich mich mal künstlerisch herangewagt.

Betrachten wir das ganze Mal im Zeitverlauf. Der Kurs der Aktie orientiert sich am intrinsischen Wert und an den Zukunftserwartungen. Die progressive Linie entspricht dem Wachstum des Unternehmens, während die gezackte Linie den Kurs der Aktie widerspiegelt. Der Kurs bleibt in den ersten Jahren nahe der Wachstumslinie, wohin gehend sich der Kurs in den letzten Jahren immer weiter nach oben entfernt. So in etwa könnte es sich aktuell bei den Dividendenwerten abspielen. Das Ganze ist jetzt nur ein Modell und dementsprechend eine Abstraktion der komplexen Realität. Aber alleine im Modell ist schon zu erkennen, dass der aktuelle Kaufkurs gemäßen am Wachstum des Unternehmens, heute nicht gut gewählt wäre.

 

Deshalb glaube ich nicht an die eine perfekte Strategie, sondern konzentriere mich auf die Unternehmen, welche ich als erfolgsversprechend einstufe. Mir ist es somit vollkommen egal, ob sich das Unternehmen gerade in die Klassen Growth, Dividende, Value oder Momentum etc. einstufen lässt.

 

Dieser Eintrag soll einfach nur dazu anregen, sich mit der Thematik zu befassen. Ich denke nicht, dass Dividenden der neue Zins sind.

 

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